Die Botschaft:

Gib‘ niemals auf - Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels. Öffne Deine Augen und Ohren und das brennende Feuer dieses ergreifenden Sounds wird Dich begleiten auf Deinem Weg zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben. Oder mit etwas spiritueller Note ausgedrückt: Die Musik soll wirken wie heilende Medizin auf die leidende Menschheit; sie soll einen Weg durch die Dunkelheit ins Innere Deiner Seele finden und einen Spiegel Deines geheimnisvollen Selbst bilden.

Diskographie

Zu den herausragendsten Alben der 1978 in New York City gegründeten US-amerikanischen Funk-Jazz-Band mit dem Posaunisten und Sänger Joseph Bowie gehören zweifellos die beiden ersten veröffentlichten Alben.

In keinem anderen Werk hat die Fusion zweier so unterschiedlicher Musikrichtungen besser funktioniert, als in Premierenveröffentlichung „Defunkt“ (1980). Joseph Bowie ließ in diesem Album zwei gewaltige Energiefelder zusammenprallen und versteht es auf geniale Weise, Free-Jazz mit Funk zu kombinieren und das Debut seiner Band DEFUNKT bis zum heutigen Tag zu einem zeitlosen Meisterwerk zu machen.

„Thermonuclear Sweat“, das zweite Album von Defunkt, das 1982 herausgebracht wurde, fügt durch seine schrillen Synthisizer dem Defunkt Sound noch eine unruhige Komponente mehr hinzu. Einen treffenderen Titel hätte man für dieses Album sicher nicht finden können, denn der hier gespielte High-Speed Funk schwitzt Jazz und Punk gleichermaßen aus jeder Pore und klingt wie von einem Schüttelfieber infiziert.

„Defunkt Live in Europe“ ist ein Doppelalbum, das 2002 auf den Markt kam. Hier beweist Defunkt mit seinem charismatischen Anführer Joseph Bowie wie immer seine “Durchschlagskraft” mit kurioser Musik voller Lebensfreude und Rhythmuspower. Diese Doppel-CD bietet viel Neues: So war das Debüt der Defunkt-Big Band mit 16 Mann und einer Frau 2001 live in Deutschland (Moers) zu sehen und noch im selben Jahr ging Defunkt in Short-Cut-Besetzung auf Europatour (Hannover, Hasselt/Belgien) Ausschnitte dieser Live-Konzerte befinden sich unter anderem auch auf diesem eindrucksvollen Doppelpack; ein Muss für alle Funk-, Jazz- und Jazz-Rockfans!

Nachfolgend sämtliche Alben in chronologischer Reihenfolge:

Strangling me with your Love, 1981 (nur USA)
Thermonuclear Sweat, 1982
The Razor’s Edge, 1982 (nur Europa, 12″-Maxi-Single, In America 1988)
Avoid the Funk: a Defunkt Anthology, 1988 (Kompilation)
Heroes, 1990
Live at the Knitting Factory, 1991 (Live)
Crisis, 1992
Cum Funky, 1993
Live and Reunified, 1993 (Live)
A Blues Tribute to Muddy Waters and Jimi Hendrix, 1994
One World, 1995
Defunkt live in Stuttgart, 1996 (Live)
The Legend of Defunkt, Vol. 1, 2001 (Kompilation)
Defunkt – The Legend Continues, 2001 (nur Europa, Doppelalbum)
Defunkt Live in Europe, 2002 (Live-Doppelalbum)
Journey, 2004
Defunkt + Thermonuclear Sweat, 2005 (Neuauflage der ersten beiden Alben)